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W-JAX 2015 - Ein Kongreßbericht von Christoph Cieslik

Auch in diesem Jahr ist die W-JAX wieder größer geworden. Deutlich wurde dies an den Sessions. Es kam eine Session pro Zeiteinheit dazu, somit standen diesmal bis zu zehn Sessions gleichzeitig zu Auswahl.

Das beherrschende Thema auf der diesjährigen W-JAX waren Microservices. Im Track über Transactions von A. Bien, Reactive Web bei A. Haase, Microservices oder Top Sünden der Legacy Systeme von E. Wolf, Microservices....

Dabei blieb allerdings häufig unklar, was darunter zu  verstehen ist. Zusammengefasst: Halte deine Softwareeinheiten klein.

Die Businesslogik soll in autonome, kleine in sich abgeschlossene Einheiten geteilt sein. Diese Einheiten sollen unabhängig voneinander entwickelt und auch deployt werden können. Sie sind Out-Of-Process Komponenten, unabhängig austauschbar (replaceable), weiterentwickelbar (upgradeable) und lauffähig. Das Gesamtsystem muss ohne die einzelnen Komponenten weiter lauffähig bleiben, es darf nicht abstürzen oder den Dienst verweigern, weil ein bestimmter Microservice nicht ansprechbar ist. Oft hört man den Begriff der "two pizza teams". Ein Microservice wird von einem Team entwickelt, welcher sich von 2 Pizzen ernähren kann. Das Prinzip der DevOps soll gelebt werden: You build it, you run it. Das Team entwickelt, programmiert, deployt, supportet und verbessert. Nichts ist vorgegeben, keine Plattform, keine Programmiersprache, keine Technologie. Kommunikation geschieht meist über Restful Services. Deployment soll langweilig werden, nebenbei passieren, möglichst automatisiert